Zwischenbilanz nach Angebotsausbau: 1.300 Fahrgäste im Direktbus von Reutte nach Innsbruck in einer Woche
Der Regiobus 160X von Reutte nach Innsbruck hat sich seit seiner Einführung im Dezember 2017 als eine wichtige Direktverbindung für das Außerfern etabliert. Er verbindet die Region effizient mit Innsbruck und bietet eine zuverlässige Reisemöglichkeit. Im vergangenen Jahr wurde die Verbindung in zwei Phasen weiter ausgebaut. Aktuelle Fahrgastzählungen zeigen, dass die zusätzlichen Verbindungen bei den Öffi-NutzerInnen ankommen.
Unverzichtbare Direktverbindung wurde stetig ausgebaut
Die Linie 160X verkehrt von Montag bis Freitag und am Sonntag. Die Anzahl der Verbindungen wurde Mitte Dezember 2024 verdoppelt, inzwischen gibt es je vier Kurse vormittags und nachmittags.
Besonders erfolgreich ist die Entwicklung beim Sonntagsangebot, das am 1. Mai 2024 eingeführt wurde: eine zusätzliche Spätverbindung am Sonntagabend um 19:40 Uhr von Reutte nach Innsbruck, speziell für Wochenendpendlerinnen und -pendler. Die Nachfrage ist enorm – die sogenannten Internatsbusse sind regelmäßig sehr gut ausgelastet. Aktuelle Stichprobenzählungen ergaben Spitzenwerte von 48 bis 59 Fahrgästen pro Fahrt.
Auch an Wochentagen erfreut sich die Linie 160X einer hohen Nachfrage. Zwischen Montag, dem 6. und Sonntag, dem 12. Jänner 2025 wurden mehr als 1.300 Fahrgäste auf der Strecke Reutte–Innsbruck und retour gezählt.
Zusätzlich steht an Werktagen mittags eine weitere Busverbindungzwischen Reutte und Nassereith zur Verfügung, die mit einem Umstieg auf die Linie 340 eine Anbindung nach Imst und von der Linie 355 aus Innsbruck nach Reutte bietet.
„Für die Verbindung zwischen Innsbruck und dem Außerfern sind direkte Verbindungen in den Stoßzeiten entscheidend. Das ist uns mit dem Ausbau des Fahrplans beim 160X gelungen. Die aktuelle Fahrgastzählung zeigt eindeutig, dass das Angebot einen Mehrwert für die Region und eine attraktive und umweltfreundliche Alternative zum Auto darstellt.“ In Österreich sitzen in einem PKW durchschnittlich 1,2 Personen, „das bedeutet, dass durch das Direktbusangebot rund 1.100 Autofahrten pro Woche weniger auf der Straße zu verzeichnen sind“, rechnet Mobilitätslandesrat René Zumtobel die theoretische Verkehrsentlastung vor.
Potenzial für die Zukunft
Die beeindruckenden Fahrgastzahlen zeigen, dass die Linie 160X ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrsnetzes ist. Die Nachfrage und das positive Feedback machen deutlich, dass hier weiteres Ausbaupotenzial besteht.
VVT-Geschäftsführer Alexander Jug möchte weiter auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingehen: „Die Linie 160X ist ein echter Lückenschluss. Das Angebot wird hervorragend angenommen – ein deutliches Zeichen, dass wir mit diesem Ausbau den richtigen Schritt gemacht haben.“