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Innovationen & Projekte

Innovationen und Trends stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Gemeinsam mit unseren PartnerInnen entwickeln wir Konzepte und setzen diese in Projekten um.

Wir gestalten die Zukunft der Mobilität und schaffen Innovationen

Innovationen stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Trends spüren wir auf, wir bewerten Chancen und Risiken und bereiten sie für EntscheidungsträgerInnen, PartnerInnen sowie KundInnen auf. Daraus entwickeln wir gemeinsam Konzepte und setzen diese mit unseren PartnerInnen um.
 

Hier finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen Projekte:

Interreg-Projekt Attraktivierung der Ausserfernbahn mit dem Interreg-Projekt (AB266)

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Dekarbonisierung & Elektrobusse Verstärkter Einsatz von alternativen Mobilitätsformen

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Tiroler E-Carsharing Zusammenarbeit mit E-Carsharing-AnbieterInnen in Tirol

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Bike-Sharing Stadtrad Innsbruck Goes Region

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Wir erarbeiten und beurteilen innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität.
Dabei stehen besonders KundInnenorientierung und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Zu diesen Zwecken setzen wir auf Verkehrsverbesserung und Verkehrsverlagerung. Wir beweisen Mut und stärken alternative Mobilitätsangebote sowie umweltbewusste Antriebsformen für Bus und Bahn. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung gestalten wir unser Angebot
an nachhaltiger Mobilität attraktiver und leichter zugänglich. KundInnen eröffnen wir dadurch die Freiheit, unsere vielfältigen und innovativen Angebote zu ihrer ganz persönlichen Mobilitätskette zu kombinieren.
Kontaktieren Sie uns bei fragen zum thema innovationen & Projekte

Carsharing Tirol2050

Mit Bus und Bahn kommt man in Tirol schon sehr weit, aber leider nicht überall hin. Muss man auch nicht, weil für die sogenannte „letzte Meile“ große Busse nicht immer die intelligenteste Lösung sind. Damit die Öffi-NutzerInnen noch flexibler und mobiler sind, gibt es jetzt eine Kooperation des VVT mit Tiroler Carsharing-BetreiberInnen, die das Jahres-Ticket zum Mobilitäts-Ticket macht!

Was ist „Carsharing Tirol2050“?

Mit nur einer Mitgliedschaft kann man die Fahrzeuge von mehreren Carsharing-BetreiberInnen in Tirol nützen. BesitzerInnen eines Jahres-Ticket Land oder Region über 21 Jahren können durch das Upgrade „Carsharing Tirol2050“ für nur 100 € eine ständig wachsende Flotte an Elektroautos nutzen.

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Interreg-Projekt: Attraktivierung Ausserfernbahn (AB266)

Gemeinsam mit PartnerInnen im Außerfern und im benachbarten Bayern rückt der VVT im Interreg-Projekt „Attraktivierung der Regionalbahnen im Gebiet der Euregio Via Salina und Zugspitze Wetterstein Karwendel“ die Nutzung der Bahnlinien in der betreffenden Region in den Fokus.

 

Die Bahnen verbinden die ländlichen Grenzregionen mit den Städten Innsbruck, München und Kempten. Aufgrund geringer Fahrgastzahlen stand die Außerfernbahn Ende der 1990er vor dem Aus. Vor rund 20 Jahren gelang zwar, durch einen grenzüberschreitenden Kraftakt, die Rettung der Bahn. Der Stellenwert der grenzüberschreitenden Regionalbahnen als nachhaltige Mobilitätsalternative gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ist aufgrund der langen Fahrtdauer und weiterer Schwierigkeiten noch sehr gering. Gleichzeitig hat die Verkehrsbelastung auf der Fernpassstrasse, im Allgäu und im Raum Gartmisch-Partenkirchen kontinuierlich zugenommen. Basierend auf einem Beschluss des Tiroler Landtags soll nun in einem grenzüberschreitenden Beteiligungs- und Entwicklungsprozess die Attraktivierung dieser Regionalbahnen vorangetrieben werden.

Die Bearbeitung der Problemstellungen erfolgt durch die Einbindung aller StakeholderInnen, die für Erhalt bzw. Betrieb der Bahn verantwortlich sind bzw. ein großes Interesse an ihrem Funktionieren haben. Die Projektinhalte umfassen eine Analyse des Mobilitätsverhaltens und der Nutzung/Nichtnutzung der Regionalbahnen. Daran schließt ein moderierter und fachlich begleiteter Beteiligungsprozess an. Vorgesehen sind zudem Auftakt- und Abschlussveranstaltungen sowie eine Fachveranstaltung. Flankierend dazu gibt es Kommunikations- und Schulungsveranstaltungen, um die Bahnen sowohl bei den Einheimischen, als auch bei den Gästen wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Zudem wird ein Handlungsleitfaden zur Auflassung ungesicherter Bahnübergänge erarbeitet. Diese Projektaktivitäten werden um lokale Pilotvorhaben ergänzt.

Der VVT hat bei diesem Projekt den Projekt-Lead, ProjektpartnerInnen sind die Allgäu GmbH Gesellschaft für Standort und Tourismus, der Verein Regionalentwicklung Außerfern (REA), die Zugspitz Region GmbH, die Gemeinde Pfronten sowie der Markt Nesselwang. Das Projekt wird im Rahmen von Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.

 

Weiterführende Links

Dekarbonisierung und Einsatz von Elektrobussen

Bei Planungen von Busverkehren ist es ein dezidiertes Ziel des VVT, Elektrobusse zu berücksichtigen und in den nächsten Jahren vermehrt auf die Straße zu bringen. Hierbei werden zuerst mit den Regionen erarbeitete Busfahrpläne mit Unterstützung von externer Beratung getestet, inwieweit diese für den Betrieb mit Elektrobussen geeignet sind.

Elektrobusse haben den Nachteil, dass sie nur rund 250km pro Tag an Streckenkilometer leisten können. Ihr großer Vorteil jedoch liegt im emissionsfreien Betrieb sowie der verminderten Lärmentwicklung. Damit sind Elektrobusse vor allem für den Einsatz in dichtverbautem Gebiet geeignet. Gemeinsam mit den anderen PartnerInnen – den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und den EnergieanbieterInnen – entwickelt der VVT Gesamtsysteme, in denen Elektrobusse erfolgreich zur Anwendung kommen können. Und diese Elektrobusse werden in weiterer Folge nicht in Testsituationen, sondern im normalen KundInnenbetrieb fahren.

Darüber hinaus arbeitet der VVT gemeinsam mit der IVB an einer Dekarbonisierungsstrategie, die bis Ende 2020 fertiggestellt werden soll. In diesem Rahmen wird im ersten Schritt eine Erhebung auf dem Markt durchgeführt, welche Technologien an emissionsfreien Bussen derzeit angeboten werden und wie sich dieses Angebot wahrscheinlich in den nächsten Jahren entwickeln wird. Darauf aufbauend soll dargestellt werden, welche Technologien für Tirol sinnvoll eingesetzt werden können und welche Finanzmittel man dafür wahrscheinlich benötigen wird.

Mit der heimischen Politik wird der VVT und die IVB die Ergebnisse dieser Strategie diskutieren, um die notwendigen Schritte für eine zukunftsfähige Busflotte zu setzen.

Stadtrad Innsbruck goes Region

In Zusammenarbeit mit der IVB plant der VVT ab 2020 den Gemeinden die Nutzung von Leihrädern analog dem Stadtrad Innsbruck anzubieten.

Dabei können Gemeinden oder auch mehrere Gemeinden im Verbund die typischen Fahrradständer und Fahrräder anfordern und diese in ihrer Region der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Gebucht werden können die Fahrräder dann über eine App, in der die Standorte hinterlegt sind.

Was es dann noch braucht, ist ein regionales Fachgeschäft, das eventuelle Rücktransporte von Fahrrädern übernimmt bzw. Reparaturen vornimmt. Ein gemeinsamer Tarif bzw. ein Aufpreis in Verbindung mit dem Jahres-Ticket des VVT ist in Entwicklung.

Mehr Infos zum Stadtrad in Innsbruck