Verbindung suchenTickets kaufenLinien FahrpläneFragen & Anregungen

Verkehrsmeldungen Hoher Kontrast Suche

Innovationen & Projekte

Innovationen und Trends stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Gemeinsam mit unseren PartnerInnen entwickeln wir Konzepte und setzen diese in Projekten um.

Wir gestalten die Zukunft der Mobilität und schaffen Innovationen

Innovationen stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Trends spüren wir auf, wir bewerten Chancen und Risiken und bereiten sie für EntscheidungsträgerInnen, PartnerInnen sowie KundInnen auf. Daraus entwickeln wir gemeinsam Konzepte und setzen diese mit unseren PartnerInnen um.
 

Hier finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen Projekte:

Interreg-Projekt Attraktivierung der Ausserfernbahn mit dem Interreg-Projekt

Mehr erfahren

Dekarbonisierung & Elektrobusse Verstärkter Einsatz von alternativen Mobilitätsformen

Mehr erfahren

Tiroler E-Carsharing Zusammenarbeit mit E-Carsharing-AnbieterInnen in Tirol

Mehr erfahren

Bike-Sharing Stadtrad Innsbruck Goes Region

Mehr erfahren


Wir erarbeiten und beurteilen innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität.
Dabei stehen besonders KundInnenorientierung und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Zu diesen Zwecken setzen wir auf Verkehrsverbesserung und Verkehrsverlagerung. Wir beweisen Mut und stärken alternative Mobilitätsangebote sowie umweltbewusste Antriebsformen für Bus und Bahn. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung gestalten wir unser Angebot
an nachhaltiger Mobilität attraktiver und leichter zugänglich. KundInnen eröffnen wir dadurch die Freiheit, unsere vielfältigen und innovativen Angebote zu ihrer ganz persönlichen Mobilitätskette zu kombinieren.
Kontaktieren Sie uns bei fragen zum thema innovationen & Projekte

Interreg-Projekt: Attraktivierung Ausserfernbahn

Gemeinsam mit PartnerInnen im Außerfern und im benachbarten Bayern rückt der VVT im Interreg-Projekt „Attraktivierung der Regionalbahnen im Gebiet der Euregio Via Salina und Zugspitze Wetterstein Karwendel“ die Nutzung der Bahnlinien in der betreffenden Region in den Fokus.

 

Die Bahnen verbinden die ländlichen Grenzregionen mit den Städten Innsbruck, München und Kempten. Aufgrund geringer Fahrgastzahlen stand die Außerfernbahn Ende der 1990er vor dem Aus. Vor rund 20 Jahren gelang zwar, durch einen grenzüberschreitenden Kraftakt, die Rettung der Bahn. Der Stellenwert der grenzüberschreitenden Regionalbahnen als nachhaltige Mobilitätsalternative gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ist aufgrund der langen Fahrtdauer und weiterer Schwierigkeiten noch sehr gering. Gleichzeitig hat die Verkehrsbelastung auf der Fernpassstrasse, im Allgäu und im Raum Gartmisch-Partenkirchen kontinuierlich zugenommen. Basierend auf einem Beschluss des Tiroler Landtags soll nun in einem grenzüberschreitenden Beteiligungs- und Entwicklungsprozess die Attraktivierung dieser Regionalbahnen vorangetrieben werden.

Die Bearbeitung der Problemstellungen erfolgt durch die Einbindung aller StakeholderInnen, die für Erhalt bzw. Betrieb der Bahn verantwortlich sind bzw. ein großes Interesse an ihrem Funktionieren haben. Die Projektinhalte umfassen eine Analyse des Mobilitätsverhaltens und der Nutzung/Nichtnutzung der Regionalbahnen. Daran schließt ein moderierter und fachlich begleiteter Beteiligungsprozess an. Vorgesehen sind zudem Auftakt- und Abschlussveranstaltungen sowie eine Fachveranstaltung. Flankierend dazu gibt es Kommunikations- und Schulungsveranstaltungen, um die Bahnen sowohl bei den Einheimischen, als auch bei den Gästen wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Zudem wird ein Handlungsleitfaden zur Auflassung ungesicherter Bahnübergänge erarbeitet. Diese Projektaktivitäten werden um lokale Pilotvorhaben ergänzt.

Der VVT hat bei diesem Projekt den Projekt-Lead, ProjektpartnerInnen sind die Allgäu GmbH Gesellschaft für Standort und Tourismus, der Verein Regionalentwicklung Außerfern (REA), die Zugspitz Region GmbH, die Gemeinde Pfronten sowie der Markt Nesselwang. Das Projekt wird im Rahmen von Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.

 

Weiterführende Links

Dekarbonisierung und Einsatz von Elektrobussen

Bei Planungen von Busverkehren ist es ein dezidiertes Ziel des VVT, Elektrobusse zu berücksichtigen und in den nächsten Jahren vermehrt auf die Straße zu bringen. Hierbei werden zuerst mit den Regionen erarbeitete Busfahrpläne mit Unterstützung von externer Beratung getestet, inwieweit diese für den Betrieb mit Elektrobussen geeignet sind.

Elektrobusse haben den Nachteil, dass sie nur rund 250km pro Tag an Streckenkilometer leisten können. Ihr großer Vorteil jedoch liegt im emissionsfreien Betrieb sowie der verminderten Lärmentwicklung. Damit sind Elektrobusse vor allem für den Einsatz in dichtverbautem Gebiet geeignet. Gemeinsam mit den anderen PartnerInnen – den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und den EnergieanbieterInnen – entwickelt der VVT Gesamtsysteme, in denen Elektrobusse erfolgreich zur Anwendung kommen können. Und diese Elektrobusse werden in weiterer Folge nicht in Testsituationen, sondern im normalen KundInnenbetrieb fahren.

Darüber hinaus arbeitet der VVT gemeinsam mit der IVB an einer Dekarbonisierungsstrategie, die bis Ende 2020 fertiggestellt werden soll. In diesem Rahmen wird im ersten Schritt eine Erhebung auf dem Markt durchgeführt, welche Technologien an emissionsfreien Bussen derzeit angeboten werden und wie sich dieses Angebot wahrscheinlich in den nächsten Jahren entwickeln wird. Darauf aufbauend soll dargestellt werden, welche Technologien für Tirol sinnvoll eingesetzt werden können und welche Finanzmittel man dafür wahrscheinlich benötigen wird.

Mit der heimischen Politik wird der VVT und die IVB die Ergebnisse dieser Strategie diskutieren, um die notwendigen Schritte für eine zukunftsfähige Busflotte zu setzen.

Tiroler E-Carsharing

Mit Bus und Bahn kommt man in Tirol schon sehr weit, aber leider nicht überall hin. Muss man auch nicht, weil für die sogenannte „letzte Meile“ große Busse nicht immer die intelligenteste Lösung sind. Deshalb hat sich der VVT nun mit E-Carsharing-AnbieterInnen zusammengetan, um Carsharing für die letzte Meile nutzbar zu machen.

Mit einem Aufpreis auf das Jahres-Ticket will der VVT ab Herbst 2019 ein E-Carsharing-Paket anbieten. Mit dem Aufpreis wird man Mitglied bei allen E-Carsharing-BetreiberInnen der Kooperation und bekommt im Preis inkludiert Mietstunden, die man an frei zu wählenden Standorten einlösen kann. So können die KundInnen über 20 Fahrzeuge in ganz Tirol benutzen – und das Netzwerk wächst laufend weiter!

Als Basis für die Einbindung dient beim VVT der neue Ticketshop, über den das neue Aufpreisticket erwerbbar sein wird. Derzeit wird eifrig daran gearbeitet, die notwendigen technischen Adaptierungen zu treffen und den Datenaustausch mit den BetreiberInnen technisch sowie rechtlich vorzubereiten. Denn Anspruch soll es sein, dass die KundInnen dieses Service möglichst einfach benutzen können, was eine genaue Planung der Abläufe notwendig macht.

Im ersten Schritt werden die E-Carsharing-Betreiber flomobil (inkl. FLUGS Osttirol) und Beecar mit im Angebot sein, weitere BetreiberInnen haben schon Interesse angemeldet.

Stadtrad Innsbruck goes Region

In Zusammenarbeit mit der IVB plant der VVT ab 2020 den Gemeinden die Nutzung von Leihrädern analog dem Stadtrad Innsbruck anzubieten.

Dabei können Gemeinden oder auch mehrere Gemeinden im Verbund die typischen Fahrradständer und Fahrräder anfordern und diese in ihrer Region der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Gebucht werden können die Fahrräder dann über eine App, in der die Standorte hinterlegt sind.

Was es dann noch braucht, ist ein regionales Fachgeschäft, das eventuelle Rücktransporte von Fahrrädern übernimmt bzw. Reparaturen vornimmt. Ein gemeinsamer Tarif bzw. ein Aufpreis in Verbindung mit dem Jahres-Ticket des VVT ist in Entwicklung.

Mehr Infos zum Stadtrad in Innsbruck