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Land Tirol und Stadt Innsbruck: Kooperationsvereinbarung zum 1-2-3 Ticket unterzeichnet

Mit den Unterschriften von Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe und Georg Willi, Bürgermeister von Innsbruck, unter eine Kooperationsvereinbarung wurde die gemeinsame Vorgehensweise von Land Tirol und Stadt Innsbruck bei den anstehenden Verhandlungen zum 1-2-3 Ticket festgelegt. In dieser Vereinbarung begrüßen Land und Stadt ausdrücklich die geplante Einführung eines 1-2-3 Tickets als einen wesentlichen Schritt hin zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem in Österreich. LHStvin Felipe sieht die getroffene Vereinbarung als Grundlage für ein abgestimmtes und konsensuales Vorgehen: „Das 1-2-3-Ticket bedeutet einen Paradigmenwechsel im gesamten österreichischen öffentlichen Verkehr und wird ein umweltschonender Motor für die Erreichung unserer Klimaziele. Wirkungsvoller Klimaschutz kann nur durch Kooperation gelingen und dazu müssen alle einen Beitrag leisten. Umso mehr freut mich der Tiroler-Kooperationsgeist mit dem wir gemeinsam an einer zukunftsweisenden Lösung für ganz Tirol arbeiten und der hoffentlich auch die übrigen Bundesländer mitreißen kann.“

 

Gemeinsam zum Ziel

Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck werden ab sofort bei den weiteren Verhandlungen gemeinsam auftreten und agieren. „Ich habe großes Interesse daran, dass das 1-2-3 Ticket so schnell wie möglich für die Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wird – das wird ein Meilenstein in Europa. Ich hoffe, dass sich auch die anderen Bundesländer und Städte dazu entschließen – wie wir in Tirol –, an einem Strang zu ziehen“, sagt Bürgermeister Willi nach der Unterzeichnung. Land und Stadt werden als Ergänzung zu dem bestehenden Grund- und Finanzierungsvertrag mit dem Bund einen gemeinsamen Vertrag für das gesamte Landesgebiet abschließen.

VVT-Geschäftsführer Alexander Jug erklärt: „Mit der Tarifreform und der Einführung des Jahres-Tickets wurde in Tirol ein Flächenticket im Sinne des „1er-Tickets“ bereits 2017 erfolgreich eingeführt. Gemeinsam wird ab sofort mit dem Bund aktiv an dessen Integration in das österreichweite Modell und an der Umsetzung des „3er-Tickets“ im kommenden Jahr gearbeitet. Der Vertrag zwischen dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck, sowie ein abgestimmtes und gemeinsames Auftreten von VVT und IVB sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Verhandlungen und somit für die Zukunft der Mobilität im Land.“ In dem Vertrag werden auch die Anforderungen der Stadt und der IVB berücksichtigt, wie IVB-Geschäftsführer Martin Baltes erläutert: „Komfortable Mobilität ist uns in der Stadt ein ganz besonders großes Anliegen. Über 40 Prozent der Innsbruckerinnen und Innsbrucker besitzen bereits jetzt schon ein Zeitticket, das Potenzial für das 1-2-3-Ticket in Innsbruck ist also groß.“

 

Tirol und Innsbruck stehen als Pilotregion zur Verfügung

In der Vereinbarung bekräftigen Land und Stadt zudem, auch als Pilotregion bei der praktischen Einführung des sogenannten „2er-Tickets“ zur Verfügung zu stehen. Schon heute sind bundesländerübergreifende Kombinationen des Jahres-Tickets Tirol mit den Flächentickets der Nachbarbundesländer Salzburg und Vorarlberg möglich.

„Ein solches Vorhaben braucht gute Kooperation und die Bündelung von Kompetenz und Information. Tirol und Innsbruck treten nun gemeinsam auf, um das 1-2-3 Ticket im Sinne der in Tirol lebenden Bevölkerung auf den Weg zu bringen“, sind sich LHStvin Felipe und Bgm. Willi nach der Unterzeichnung einig.

 

Kontakt Stefanie Kozubek

Kommunikation & Online Marketing
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
s.kozubek@vvt.at
t +43 699 12 45 42 35

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