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Fahrplanwechsel 2022 bringt historisch größten Angebotsausbau auf Tiroler Schiene

Ab 12. Dezember werden in Tirol insgesamt 780.000 Zugkilometer mehr im Jahr gefahren - einmal zum Mond und zurück. Das ist die größte Leistungsausweitung in der Geschichte des Tiroler Nahverkehrs. Mit der Einführung des Cityjet Xpress gibt es zudem eine neue Verbindung von Innsbruck nach Kufstein, die beinahe die Geschwindigkeit eines Fernverkehrszuges erreicht. Auch im Busverkehr gibt es zahlreiche Optimierungen, die vor allem die Tagesrandzeiten betreffen.

Der Verkehrsverbund Tirol hat Grund zum Feiern: Ganz im Sinne des „Europäischen Jahr der Schiene“ können ab 12. Dezember 780.000 Kilometer mehr pro Jahr im nachhaltigsten und sichersten Verkehrsmittel, der Bahn, zurückgelegt werden. Einmal zum Mond und retour – eine bahnbrechende Errungenschaft! 

Bereits seit Jahren arbeitet das Land Tirol mit Hochdruck an der Ausweitung des Zugangebotes: Im Jahr 2013 fuhren die ÖBB bereits über 6 Millionen Kilometer. Diese Zahl konnte über die letzten Jahre massiv gesteigert werden. Heute werden Fahrgästen bereits 8,5 Millionen Zugkilometer geboten - eine Steigerung von 28%! 

Ein weiteres Highlight: Die Einführung des Cityjet Xpress (CJX). Diese neu geschaffene, schnelle Verbindung von Innsbruck über Jenbach und Wörgl nach Kufstein verkehrt über die Neubaustrecke im Unterland fast in Fernverkehrsgeschwindigkeit. Im Vergleich: Fernverkehrsverbindungen benötigen bis zu maximal 44 Minuten für die Strecke Innsbruck - Kufstein. Der neue Cityjet Xpress nur 46 Minuten. Das Haltemuster: vom Hauptbahnhof Innsbruck über die neue Station Innsbruck Messe, nach Rum Bahnhof, Jenbach Bahnhof, Wörgl Hauptbahnhof, Schaftenau Bahnhof bis Kufstein Bahnhof. Und das mit 17 Zügen täglich. In Kombination mit dem Brenner EC bringt das einen Stundentakt zwischen 07:40 bis 20:40 Uhr von Innsbruck nach Kufstein. 

Auch die Fahrzeugflotte wird erweitert: Zwei neu Fahrzeuge des Typs Desiro ML mit 240 Sitzplätzen werden ab 13. Dezember als Cityjet Xpress im Einsatz sein. Auch die stündlichen REX-Verbindungen von Innsbruck ins Oberland werden am Abend ausgedehnt.

Ein Highlight gibt es auch entlang der Schiene, in der Landeshauptstadt: Die neue Haltestelle Innsbruck Messe wird in den neuen Fahrplan aufgenommen. Über 150 Züge fahren täglich diese Haltestelle an, Fahrgästen aus dem Stadtteil Saggen oder auch Besuchern und Besucherinnen der Messe Innsbruck wird damit ein Umsteigen auf die Schiene erleichtert. Die Haltestelle wird ab sofort von allen Nahverkehrszügen aus dem Unterland bedient (Ausnahme bilden einzelne Verstärkerzüge) und bietet den Umstieg zum Stadtverkehr mit dem IVB-Bus R Richtung Rossau und der IVB-Straßenbahn 1 Richtung Museumstraße stadteinwärts.  

Neuerungen im ÖBB Fernverkehr:

Auch der ÖBB Fernverkehr baut sein starkes Angebot in Tirol aus so wird es künftig einen direkten Railjet-Express (RJX) zwischen Tirol und Frankfurt am Main (über Bregenz) geben. Dabei wird ein bestehendes RJX-Paar verlängert – Beispiel: Innsbruck ab 14:47 Uhr – Frankfurt an 21:52 Uhr sowie ab Frankfurt 05:55 Uhr – Innsbruck an 13:11 Uhr. Dieser RJX hat mit Landeck, Imst, Innsbruck, Jenbach und Wörgl gleich 5 Halte in Tirol. Mit einmal umsteigen gibt es auch eine Verbindung von Tirol nach Paris. So können die Tiroler Kunden und Kundinnen an drei Tagen die Woche den RJX ab Innsbruck 20:17 nach Salzburg nehmen und mit einem Umstieg auf den Nightjet sind sie bereits am nächsten Tag um 09:42 Uhr in Paris. Alle Anpassungen sind schon jetzt im ÖBB Scotty sowie dem Onlinefahrplan von ÖBB und VVT abrufbar. 

Neuerungen in der Infrastruktur:

Außerfernbahn: Fertigstellung der Elektrifizierung Vils – Pfronten-Steinach
Nach der vollständigen Elektrifizierung der österreichischen Seite der Außerfernbahn vor zwei Jahren, wird nun ab jetzt die Bahnstrecke von Garmisch–Patenkirchen bis Pfronten-Steinach elektrisch betrieben. Mit dem nun elektrifizierten Teilstück auf deutscher Seite von der Staatsgrenze bis Pfronten-Steinach entfällt der Schienenersatzverkehr zur Gänze.

Busbahnhof Lienz:
Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofs Lienz zu einem modernen und barrierefreien Mobilitätszentrum, wurde auch der Busbahnhof neu gedacht und gestaltet. Mit 13. Dezember ist ein erster Meilenstein für das Gesamtkonzept geschafft und der Busbahnhof geht in Betrieb. Modern und freundlich zeigt sich der neue Busbahnhof in Lienz, an dem Fahrgäste ab sofort bei jedem Wetter trockenen Fußes von Bus auf Bahn wechseln können. 

Neuerungen Regiobus:

Auch hier gibt es zahlreiche Optimierungen. Beispielsweise bekommt die Regiobus Linie 160X in Reutte zwei zusätzliche Kurse am Abend und in Axams wird durch eine Optimierung der Strecke der Ortsteil Kristen besser angebunden. 

Nach der Einführung eines Halbstundentaktes im Paznaun letztes Jahr, hat nun ein weiteres Tal in Tirol einen Halbstundentakt für seine Bevölkerung und Gäste geschaffen – das Ötztal. Seit Sommer fährt damit im Ötztal ganzjährig ein Regiobus halbstündlich von Ötztal Bahnhof bis Obergurgl. Ein weiterer Ausbau aller Verbindungen abseits des Inntals liegt im Hauptfokus des VVT im kommenden Jahr.

Weitere Optimierungen auf der Straße wurden vor allem an den Tagesrandzeiten vorgenommen. Diese werden oft mit Alternativen zum klassischen Bus realisiert - so kommen vermehrt Regiotax-Systeme, wie zum Beispiel in Gerlosberg und Wattenberg, oder Anrufsammeltaxis wie im Defereggental zum Einsatz. Details dazu unter www.vvt.at/fahrplanwechsel 


Neuigkeiten beim IVB-Stadtverkehr 

Im Innsbrucker Stadtverkehr vereinfacht sich die Taktung auf den Linien 2 und 5 und die Bahnen verkehren ab sofort zu Schulzeiten von Montag bis Freitag in einem glatten 10-Minuten-Takt. In den Ferien (Montag bis Freitag) und an Samstagen wird daraus ein 15-Minuten-Takt. An Sonn- und Feiertagen, sowie am Abend verkehren die Linien Halbstundentakt. 
Die Linie T wird ab dem 13. Dezember wieder über die Haltestelle Schützenstraße (vormals Josef- Kerschbaumer-Straße) geführt. Zusätzlich wird die Haltestelle Mozartstraße nun auch in Richtung DEZ/Völs bedient. Der Nightliner N8 bedient ab sofort zusätzlich die Haltestellen Mariahilfpark, Fürstenweg, Layrstraße und Botanikerstraße. Die Haltestelle Höttinger Kirchplatz entfällt. 
Das Nightliner Konzept wird laufend erweitert – etwa durch das neu geschaffenen Regiotax 523T in Volders.

Zitate zum Fahrplanwechsel 2021:

LHStv.in Ingrid Felipe: 
„Rechtzeitig vor Ende des europäischen Jahres der Schiene läuten wir mit dem Fahrplanwechsel im Dezember das „Tiroler Jahr der Schiene“ ein. Noch nie in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs gab es eine derartig umfangreiche Angebotserweiterung von Zugverbindungen in Tirol. Im Vergleich zu 2013 konnten wir das Angebot mittlerweile sogar um 28% steigern, dies ganz im Sinne unserer Fahrgäste, entsprechend der laufend steigenden Nachfrage und natürlich auch in Anbetracht der gesteckten Klimaziele. Mit dem beschlossenen Landesbudget sind ähnliche Erweiterungen im Tiroler Öffi-Netz für die kommenden Jahre bereits abgesichert.“

Alexander Jug - VVT-Geschäftsführer: 

„Unser Anliegen ist es, den öffentlichen Verkehr so weit auszubauen, dass einer Reduktion des Individualverkehrs in Tirol nichts mehr im Weg steht. Wir als Verkehrsverbund stehen für eine nahtlose öffentliche Mobilität, denn Klimaschutz muss unser aller Anliegen sein. Mit dem massiven Ausbau in der Schiene und der Optimierung der Verkehre in immer mehr großen und touristischen Tälern sind wir diesem Ziel wieder einen großen Schritt nähergekommen.“

René Zumtobel Regionalleiter der ÖBB-Personenverkehr AG: 
„Österreichweit weiten die ÖBB ihr Angebot im kommenden Jahresfahrplan um 1,4 Mio. Zugkilometer aus, mehr als die Hälfte davon allein in Tirol. Für uns ein starker Vertrauensbeweis seitens des Landes Tirol, die uns mit diesen Leistungen beauftragt und für viele Tiroler und Tirolerinnen hoffentlich ein starkes Argument, bei uns einzusteigen.“ 

Martin Baltes IVB Geschäftsführer: 
„Auch, wenn der Fahrplanwechsel primär eine Erweiterung bzw. Optimierung des Öffi-Angebots darstellt, bedeutet dieser auch immer eine Umstellung für den Fahrgast. Informieren Sie sich am besten ab jetzt über mögliche Neuerungen auf den von Ihnen meist genutzten Linien. Bei Fragen zum Fahrplanwechsel können sich Fahrgäste gerne an das IVB-KundInnencenter in der Stainerstraße 2 wenden. Ab Anfang Dezember sind die neuen Fahrpläne dort auch als kostenlose Drucksorte erhältlich oder auf in der IVB-Fahrplanauskunft unter www.ivb.at bereits jetzt online abrufbar.“ 

INFORMATIONEN FÜR FAHRGÄSTE:

Alle Informationen zu den Änderungen finden die Öffi-NutzerInnen auch unter www.vvt.at/fahrplanwechsel, sowie in den Fahrplanauskünften von VVT, IVB und ÖBB. Bei Fragen stehen die KundInnencenter von VVT, IVB und ÖBB gerne zur Verfügung.

Achtung: In der Pressemitteilung finden sich nicht alle Änderungen des Fahrplanwechsels 2021.
Weitere Details zu allen Verbindungen finden Sie in der Pressemappe. Alle Infos sind auch online unter www.vvt.at/fahrplanwechsel abrufbar, 

Kommunikation & PR Flora Oberhammer

f.oberhammer@vvt.at
t +43 699 12 45 42 10

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