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Coronavirus Studien zu Corona & der Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel

Wo finde ich Studien zur Öffi-Nutzung in Zeiten von Corona?

  • AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: www.ages.at
    Mit einer Analyse hat die österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) Infektionsketten mithilfe lokaler Behörden rekonstruiert. Daraus ergeben sich Cluster, die zeitlich und räumlich zusammenhängende Infektionshäufungen zusammenfassen. Das Ergebnis: Im Rahmen der epidemiologischen Abklärung konnte keine einzige Infektionskette belegt werden, die auf eine Ansteckung im öffentlichen Verkehr hinweist.

  • VCÖ - Verkehrsclub Österreich: www.vcoe.at
    Der VCÖ hat gemeinsam mit der TU Wien mehr als 500 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Interessensvertretungen, Verkehrsplanungsbüros, Verwaltung und Unternehmen befragt, welche Maßnahmen es braucht, damit der Öffentliche Verkehr Fahrgäste zurückgewinnen kann. Als kurzfristige Maßnahmen sehen 91 Prozent der Fachleute das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes als eher oder sehr wichtig an, 89 Prozent die gründliche und sichtbare Reinigung der Abteile und Stationen.

    Der Öffentliche Verkehr leidet durch die Pandemie unter einem deutlichen Fahrgast-Rückgang. Immerhin 42 Prozent sehen einen Imageverlust der Öffis durch Covid-19, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts TQS im Auftrag des VCÖ zeigt. Der verpflichtende Mund-Nasen-Schutz in Bus, Bim und Co. hat mit 83 Prozent Zustimmung einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. 

  • RKI - Robert Koch Institut: www.rki.de
    Das Robert-Koch-Institut hat in einer Studie bei über 50.000 nachgewiesenen Coronafällen untersucht, an welchen Orten sich diese infiziert haben. Es wurde festgestellt, dass die weitaus meisten Ausbrüche im privaten Haushalt (12.315) und in Alten- und Pflegeheimen (13.314) zu verzeichnen sind, während Verkehrsmittel bei den verfolgbaren Infektionsketten eine sehr untergeordnete Rolle spielen. RKI-Präsident Lothar Wieler führt dies bei einer Pressekonferenz auf die erfolgreiche Durchführung bisheriger Maßnahmen - wie etwa Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr - zurück. Zudem ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Risiko einer Ansteckung weniger hoch, weil die Interaktion zwischen den Menschen dort viel geringer ist als beispielsweise im privaten Raum. 

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