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Öffi Freizeittipp: Geschichtliche Exkursion nach Altfinstermünz

Geschichte zum Anfassen entlang der Via Claudia Augusta: Roman Huber war wieder für uns mit den Öffis unterwegs und dieses Mal ging es zur geschichtsträchtigen Anlage von Altfinstermünz.

Fotonachweis: Roman Huber

Der Frühling steht vor der Tür und langsam werden die Skier gegen die Wanderschuhe eingetauscht. Wer neben einer Wanderung durch eine wunderschöne Schlucht auch in die Tiroler Geschichte eintauchen will, dem sei die Wanderung durch die Finstermünzschlucht zwischen Nauders und Pfunds empfohlen mit Halt am  geschichtsträchtigen Altfinstermünz.

Mit dem Regiobus 210 geht es von Landeck aus hoch Richtung Reschenpass. Bei der Haltestelle „Nauders Hochfinstermünz“ steigt man aus und geht direkt von dort einen steilen Weg runter zum wunderschön grün gefärbten Inn wo auch Altfinstermünz liegt. Altfinstermünz ist eine mittelalterliche Gerichststätte und Grenzbefestigung an der geschichtsträchtigen Via Claudia Augusta in der gleichnamigen Finstermünzschlucht. Hier unten am Innufer verläuft auch die Grenze zwischen Tirol und Graubünden (Schweiz). Die Geschichte von Altfinstermünz geht ins 9. Jahrhundert zurück und diente als Gerichtsstätte für die Region Unterengadin, Nauders und Pfunds. Im Laufe der Jahrhunderte war die Festung immer wieder Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Das Wort Finstermünz kommt vom indoeuropäischen mintsja in der Bedeutung „aufragender Fels“. Besonders eindrucksvoll ist der zinnenbewehrte Turm in der Flussmitte, welcher mit seiner Brücke hier den Inn überquert. Nach der Geschichtsstunde geht man einfach beim Turm über die Brücke den Inn flussabwärts bis zur Kajetansbrücke. Von dort kann man wieder mit dem Regiobus 210 nach Landeck fahren.

Der im Jahr 2001 gegründete Verein Altfinstermünz renovierte die Anlage und eröffnete auch ein Museum. Dieses ist zur Zeit geschlossen, alle Infos erhalten Sie unter www.altfinstermuenz.com.
 

Anreise mit den Öffis

Mit dem Regiobus 210 geht es von Landeck aus hoch Richtung Reschenpass bis zur Haltestelle „Nauders Hochfinstermünz“, von hier sind es ein paar wenige Gehminuten bis Altfinstermünz. Eine Rückfahrt ist auch beispielsweise dann von der Haltestelle Kajetansbrücke möglich, wenn man dem Fluss noch etwas entlangspazieren möchte.


Dieser Artikel wurde verfasst von Roman Huber. Schauen Sie auch einmal bei Roman vorbei für weitere spannende Beiträge und Fotostories: www.romanhuber.com.

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