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Massiver Ausbau der Öffis in der Region Hall

Mit 15. Dezember gilt in Hall und den umliegenden Gemeinden das durch den Verkehrsverbund Tirol gemeinsam mit dem Planungsverband der Region neu ausgearbeitete Mobilitätskonzept. Konkret bedeutet dies: Keine Lücken mehr im Takt, eine optimierte Linienführung, ein erweitertes Angebot an Samstagen und von und nach Eichat und Mils, ein stabilerer Fahrplan und verbesserte Umsteigezeiten vom Zug auf den Bus.

Zur Verbesserung der Verkehrssituation in Hall haben sich die Gemeinden des Planungsverbandes entschieden, den Regiobus weiter zu optimieren und haben daher gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) ein neues Konzept erarbeitet. Mit Fahrplanwechsel am 15. Dezember tritt somit in Hall, Absam, Mils und Gnadenwald ein neuer Fahrplan inklusiver neuer Linienführung in Kraft.

 

Folgende Maßnahmen werden im Rahmen des neuen Regiobuskonzeptes Hall umgesetzt:
  • Halbstundentakt ohne Lücken bei allen Linien, außer Linie 3 (Stündlich ohne Lücken). Dadurch entsteht ein stabilerer Fahrplan für die Öffi-NutzerInnen.

     
  • In Hall wird die Linie 1 (Untere Lend) zukünftig als Linie 1A und 1B geführt, um der Bevölkerung eine direktere und kürzere Verbindung in das Stadtzentrum und zum Bahnhof zu ermöglichen:

    1A: Untere Lend – Bahnhof (ca. zur vollen Stunde)
    1B: Untere Lend – Kurhaus (ca. zur halben Stunde)

    Die Linie 1A verkehrt zukünftig außerdem auch samstags.

     
  • Aus Linie 5 (Mils) und Teilen der Linie 3 (Absam) werden Linie 6 und 7. Diese werden gleichzeitig auf Rundkurse umgestellt, die einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen den Uhrzeigersinn fahren. Bisher fahren die Busse der Linie 5 und 3 nämlich von Hall über Mils (5) bzw. Absam (3) zur Walderbrücke. Dort drehen sie um und fahren die gleiche Strecke wieder zurück. Zukünftig fährt der Bus jedoch auf der anderen Seite wieder nach Hall zurück. Konkret bedeutet dies:

    Linie 6 fährt von Hall über Mils zur Walderbrücke und über Eichat wieder nach Hall retour
    Linie 7 fährt von Hall über Eichat zur Walderbrücke und über Mils wieder nach Hall retour

    Der Vorteil für die Öffi-NutzerInnen: Sie haben künftig von und nach Eichat und Mils vier Verbindungen pro Stunde und nicht wie bisher nur zwei. Der Takt wurde somit auf 15 Minuten verdichtet.

     
  • Die Strecke der Linie 3 zwischen Absam und Gnadenwald bleibt als Linie 3 bestehen. Linie 3 verkehrt im Taktverkehr (von ca. 08:00 – 19:00) nun von Gnadenwald nach Absam Eichat bis zur Haltestelle Walderbrücke mit Umsteigemöglichkeit zu Linie 6 und 7 nach Hall. Morgens gibt es drei Fahrten, die ohne Umsteigen weiter bis nach Hall fahren (Linienverlauf entspricht bis Hall der Linie 6).

     
  • Linie 2 war auch bisher bereits ein Rundkurs, in der Darstellung wurde er aber zweigeteilt: Bahnhof – Samerweg und Samerweg – Bahnhof. In Zukunft wird diese Linie als Rundkurs geführt und auch so dargestellt.

     
  • Die Umsteigezeiten von der S-Bahn am Haller Bahnhof auf den Bus werden weiter optimiert. Derzeit ist es wegen der eher knapp bemessenen Umstiegszeit oft schwierig, die Anschlusszüge bzw.-busse rechtzeitig zu erreichen. Daher wird diese Zeit verlängert und somit der Anschluss gesichert. Mit der verbesserten Schnittstelle von Bus und Bahn am Bahnhof Hall wird eine hochwertige Verbindung für PendlerInnen in alle Richtungen geschaffen.

     
  • Zusätzlich gibt es noch folgende Erweiterungen:

    Linie 1: 07:20 Untere Lend – Hall wird aufgrund der starken Nachfrage verstärkt. Hier fährt in Zukunft ein zweiter Bus.
    Linie 3: 07:00 Gnadenwald – Eichat – Hall wird aufgrund der starken Nachfrage verstärkt. Hier fährt in Zukunft ein zweiter Bus.
    Linie 5 (alt): 07:20 und 07:25 Mils – waren öfters verspätet und werden zukünftig 5 – 10 Minuten als Linie 7 früher fahren.
     

Über die Erweiterung erfreut zeigt sich VVT Geschäftsführer Alexander Jug: „Mit dem neuen Moblitätskonzept in der Region Hall haben wir es geschafft, die Interessen aller Gemeinden zu bündeln. Wesentlich dabei ist die Verdichtung der Takte, die neue Linienführung und die optimierte Umsteigezeit am Bahnhof. Wir danken der Stadt Hall und den Gemeinden Absam, Mils und Gnadenwald für die sehr gute Zusammenarbeit und freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt noch heuer umsetzen können.“

Derzeit laufen die intensiven Vorarbeiten zur Umsetzung des neuen Konzepts, welches gemeinsam von den Gemeinden (58,5%) und dem Verkehrsverbund Tirol (41,5%) finanziert wird.

Sämtliche Verbesserungen im Rahmen des neuen Mobilitätskonzepts sind mit dem bestehenden VVT Ticketsystem nutzbar. Eine umfangreiche Informationskampagne für die Bevölkerung, die die Änderungen konkret erklärt ist vom Verkehrsverbund Tirol bereits geplant. Start des neuen Konzepts ist der 15. Dezember 2019.

 

 

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