09.08.2016
Bald 100.000 Öffi-StammkundInnen

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Im Juli 2016 waren in Tirol rd. 97.000 TirolerInnen mit einer Zeitkarte unterwegs; rd 4.100 (+4,4%) StammkundInnen mehr als im Vorjahr. Damit steuert der VVT auf die 100.000er-Marke zu. Die Ticket-Zahlen belegen, dass die Tiroler Öffis gut angenommen werden und das in allen Bezirken des Landes. Mit der Tarifreform 2017 soll das Ticket-Angebot für Öffis noch attraktiver werden.

Steigerung bei allen Tickets in allen Bezirken
Bei fast allen Zeitkarten zeigen die Zahlen nach oben: Sowohl Jahres-Tickets, Jahres-Tickets SeniorIn, Semester-Tickets als auch LehrPlus- und SchulPlus-Tickets sind gestiegen. Lediglich Schul- und Lehr-Tickets sind rückläufig: „SchülerInnen und Lehrlinge entscheiden sich nämlich lieber für das Plus-Ticket, also eine Netzkarte für ganz Tirol anstelle des streckengebundenen Tickets für den Weg zur Schule oder in die Lehre“, erklärt Ekkehard Allinger-Csollich, Mobilitätskoordinator des Landes Tirol. Dennoch steigt die Gesamtsumme aus Lehr-, Schul- und Plus-Tickets mit +1,21% von 56.494 Tickets im Juli 2015 auf 57.178 Tickets im Juli 2016.

 

 



Bezirkssieger
Die Steigerung zieht sich durch alle Bezirke des Landes: Fast überall wurden von allen Tickets mehr verkauft. Gleich in zwei Ticketkategorien gibt es die höchsten Steigerungen im Bezirk Lienz mit dem Jahres-Ticket SeniorIn und dem SchulPlus-Ticket. Auch interessant: Am meisten Tickets in absoluten Zahlen kauften Innsbrucks SeniorInnen: Juli 2015: 9.733 Tickets, Juli 2016: 10.461 (+7,48%).

Die erstplatzierten Bezirke je Ticket hier im Überblick:

 


Öffis tun Land und Leuten gut
Der öffentliche Verkehr hat etliche Vorteile gegenüber dem Individualverkehr: „Öffis entlasten die Straßen, schonen die Umwelt, ersparen die Parkplatzsuche, sind zu Hauptverkehrszeiten schneller und sie sind sicherer als das Auto“, sagt Allinger-Csollich. Der Individualverkehr und das Statussymbol Auto verlieren außerdem zusehends an Bedeutung.