27.04.2016
Neue Nummern für Tirols Busse

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IVB Geschäftsführer Martin Baltes und Leiter der Verkehrs- und Angebotsplanung Andreas Knapp. Foto: VVT

 Im Rahmen des neue Liniennummernkonzeptes des VVT (Verkehrsverbund Tirol) werden die Busnummern in ganz Tirol vereinheitlicht und somit vereinfacht: Fahrgäste können sich die Nummern leichter merken und zuordnen, denn jeder Bezirk erhält eine eigene Anfangsziffer. Zur besseren Orientierung sind die Liniennummern bezirksübergreifender Fahrten, Nightliner oder Schnellkurse extra gekennzeichnet. Einige der ersten neuen Nummern werden auf den Regiobussen der Innbus Regionalverkehr GmbH ab 2. Mai 2016 zu sehen sein.

Kern und Vorteile des Konzeptes
Die Grundidee des neuen Liniennummernkonzeptes mit maximal drei Ziffern ist simpel: „Fahrgäste sollen es leichter haben“, erklärt VVT Geschäftsführer DI Jörg Angerer. Dreistellige Nummern kann man sich besser merken als die bisher vierstelligen, aber das Konzept besteht aus mehr als nur drei Nummern: „Hinter der neuen Nummerierung steckt ein ausgeklügeltes System internationalen Standards, das in vielen europäischen Großstädten angewandt wird.“

  • 3 Ziffern je Nummer: Bisher waren die Liniennummern vierstellig und für Fahrgäste nicht immer leicht zu merken. Die neuen Liniennummern bestehen aus maximal drei Ziffern.
  • Jedem Bezirk seine Nummer: Anhand der jeweiligen Anfangsziffer ist der jeweilige Bezirk zuordenbar. Hunderterstelle = Bezirksnummer: Die Anfangsziffer (Hunderterstelle) ist dem jeweiligen Bezirk zugeordnet: 1 = Reutte, 2 = Landeck, 3 = Imst, 4 = Innsbruck West, 5 = Innsbruck Südost, 6 = Schwaz, 7 = Kufstein, 8 = Kitzbühel, 9 = Lienz.
  • Bezirksübergreifende Fahrten gekennzeichnet: Die Zehnerstelle mit der Ziffer 5 kennzeichnet Fahrten über einen oder mehrere Bezirke (z.B. 950X Lienz-Kitzbühel, 960X Lienz-Innsbruck).
  • Bezirk Innsbruck Land in Westen und Süden unterteilt: Innsbruck ohne Kernzone (Innsbruck) wird in ein westliches und südöstliches Gebiet unterteilt.
  • Nightliner: Die Linienführung der Nightliner wird der Linienführung der Busse am Tag entsprechen. Daher kommt zu der bestehenden Nummer der Buchstabe N dazu (z.B.: 502 wird zu 502N).
  • Schnellkurse: Direktverbindungen oder Kurse, die nicht alle Haltestellen bedienen, sind Schnellkurse und werden mit dem Buchstaben X gekennzeichnet. Die Verbindung von Innsbruck nach Lienz ist damit der 960X.
  • Je Nummer ein Ziel: Anhand der Liniennummer kennen Fahrgäste stets den exakten Fahrweg. Bisher kam es vor, dass ein und dieselbe Liniennummer, beispielsweise zur vollen oder halben Stunde, Abweichungen vom Fahrziel bzw. Fahrweg hatte. Mit den neuen Liniennummern erleichtert sich die Beauskunftung und Fahrgäste sehen sofort, ob sie richtig sind und wohin der Bus fährt.

Umstellung erfolgt schrittweise
Zur Umstellung auf die neuen Liniennummern sind umfangreiche technische Adaptierungen notwendig. „Daher wird schrittweise und im Rahmen der Ausschreibungen im Zeitraum von ca. 3 Jahren umgestellt, um hohe Umstellungskosten zu vermeiden“, betont Angerer.

Neues Design und neue Nummern für Regiobusse um Innsbruck
Die Linien D, E, DE, 4, S und ST fahren seit 2008 als Regionalbuslinien unter VVT Vertrag. Deren Liniennummern ändern sich mit 2. Mai 2016. „Die Linien D, E und DE sind dann mit den Nummern 501, 502 und 503 unterwegs. Dasselbe gilt für die Linien 4, S und ST, die künftig als 504, 505 und 590 geführt werden. Auch die Nightliner-Linien N17 und N18 verkehren ab 2. Mai als 502N und 590N“, erklärt IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes.

Ab Herbst 2016 fahren die Linien im altbekannten Schwefelgelb der VVT Regiobusse. Damit wissen Fahrgäste sofort, dass es sich um Regionalbuslinien handelt, die aber wie gewohnt von der Innbus Regionalverkehr GmbH betrieben werden.

Die neuen Nummern im Überblick
D: 501
E: 502
DE: 503
4: 504
S: 505
ST: 590
N17: 502N
N18: 590N

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