17.09.2015
VVT Öffi School gewinnt beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2015

VVT-VCOE-Mob.preis

VVT, 17.09.2015: Der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2015 in der Kategorie „Gesellschaftlicher Wandel“ geht an die VVT Öffi School. Das Ziel der VVT Öffi School ist Bewusstseinsbildung in Schulen für den öffentlichen Nahverkehr: Kinder von heute sollen damit zu den Öffi-Fahrern von morgen werden. Seit April 2013 ist sie ein gemeinsames Projekt des VVT und des Klimabündnis Tirol.

Das Klima jetzt schützen
Der Individualverkehr hat in Österreich einen großen Einfluss auf das Klima und die Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl ist hoch. „Mir ist ganz wichtig, dass wir schon unsere Jüngsten als StammkundInnen gewinnen und mit dem öffentlichen Verkehr vertraut machen“, betont LHStvin Ingrid Felipe. „Weil das hilft uns, dass sie auch später den Autoschlüssel hängen lassen und statt dessen eine Öffi-Jahreskarte benutzen.“ Die Mobilität in Österreich ist nämlich stark vom PKW abhängig, welche genau jene Abgase emittieren, die leicht reduziert werden könnten: Mit dem Umstieg auf Öffis. Durch die VVT Öffi School wird versucht, einen wichtigen Beitrag zu klimaschonendem Mobilitätsverhalten für jetzt und die Zukunft zu leisten. „Daher freut es mich sehr, dass das Projekt mit dem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet wurde.“

VVT Öffi School
Ideengeber der VVT Öffi School und für den Inhalt verantwortlich ist VVT Geschäftsführer Jörg Angerer: „Ich als Vater bin natürlich um meine Kinder besorgt und wollte, dass diese den Umgang mit den Öffis spielerisch lernen. Da kam mir die Idee der VVT Öffi School.“ Kinder erwerben darin den sicheren Umgang mit Öffis, lernen über den Einfluss von Öffis auf das Klima und natürlich auch das Lesen sämtlicher Pläne. Das erlernte Wissen nehmen Sie mit nach Hause und beeinflussen damit ihre Eltern. „Als Initiator freue ich mich sehr über den VCÖ-Mobilitätspreis, der uns zeigt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

Partner der ersten Stunde und Organisator der VVT Öffi School ist das Klimabündnis Tirol: Schulen melden sich dort für die Workshops an, die von einer Mitarbeiterin des Klimabündnis abgehalten werden. Dazu die Geschäftsführerin des Klimabündnis Anna Schwerzler: „Mit der VVT Öffi School zeigen wir Kindern, wie sie selbstständig und unabhängig unterwegs sein können. Dabei steht das Vergnügen an der Mobilität im Vordergrund: Kinder sind nämlich gerne mit Bus oder Bahn unterwegs und schonen nebenbei noch das Klima. Da heißt’s für Erwachsene: unbedingt nachmachen!“

Auch der VCÖ begrüßt die Idee der VVT Öffi School: "Es ist wichtig, dass die Bewusstseinsbildung für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten bereits bei den Kindern beginnt. Zum einen werden die Kinder damit kompetent in der Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Zudem motivieren die Kinder ihre Eltern zu einem umweltfreundlichen Mobilitätsverhalten. Als VCÖ hoffen wir, dass dieses vorbildhafte Projekte des Verkehrsverbund Tirols auch in den anderen Bundesländern Schule macht", betont VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak.


Fact Box VVT Öffi School

  • Start: April 2013
  • Zielgruppe: SchülerInnen zwischen 3.-6. Schulstufe
  • Budget pro Jahr: 20.000.- Euro, ab 2016: bis zu 40.000 Euro
  • Inhalte der Workshops: Einfluss von Verkehrsmitteln auf das Klima, Fahrplan lesen, Liniennetzplan lesen, Zonenplan lesen, Sicherheit im Umgang mit Öffis, Verhalten an der Haltestelle.
  • Unterricht: Workshops in Schulklassen, Online-Übungen, Exkursionen zu Haltestellen oder Bahnhöfen.
  • Anzahl Workshops seit 2013: 83 Workshops

VCÖ-Mobilitätspreis
„Mobilität im Wandel“ war das Motto des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis. Er ist Österreichs größter Wettbewerb für nachhaltige Mobilität sowie effizienten Transport und wird in Kooperation mit dem Verkehrsministerium, dem Umweltministerium und den ÖBB durchgeführt: Unternehmen, Betriebe, Gemeinden, Städte, Fachhochschulen, Universitäten, Organisationen und Vereine konnten in verschiedenen Kategorien mit in der Umsetzung gesicherten Projekten teilnehmen.

BU v.l.n.r.: VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, Birgit Wagner (Vorstand ÖBB-Personenverkehr AG), Rudolf Hundstorfer ( Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz), Jörg Angerer (Geschäftsführer VVT), Anna Schwerzler (Klimabündnis Tirol), Umweltminister Andrä Rupprechter, Michael Schmidt (bmvit)

Foto: www.weissphotography.at

Rückfragehinweis:
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