14.11.2011
Verbesserungen ab Dezember

Am 11. Dezember 2011 werden europaweit die Fahrpläne umgestellt. In Tirol bringt der neue Fahrplan für die Kunden des öffentlichen Nahverkehrs weiterhin ein verlässliches Angebot auf starkem Niveau. LH-StV Anton Steixner, VVT-Geschäftsführer Jörg Angerer, ÖBB- Regionalmanager Alexander Jug und Wolfram Gehri vom ÖBB-Postbus präsentierten am Montag den 14.11.2011 die Verbesserungen im Bus- und Bahnverkehr. Änderungen gibt es im Regio Mittelgebirge. Hier kommen z.B. neue Verbindungen zwischen Zirl und Axams sowie zum Bhf. Hall. Auf der Stubaitalbahn (STB) kommt ein neuer Zug am Morgen. Ein neuer morgendlicher Schnellbus wird zudem zwischen Telfes und Innsbruck eingerichtet. (Mehr unter den Highlights Fahrplanwechsel)

Die Fahrplanänderungen im gesamten Tiroler Nahverkehr können auf www.vvt.at - der Onlineplattform für Bus und Bahn in Tirol abgefragt werden. Sämtliche Fahrpläne der ÖBB stehen zudem unter www.oebb.at zur Verfügung.

Verkehrsverbund Tirol (Innsbruck, 14. November 2011) Ein weiterhin verlässlich starkes Angebot und gute Anschlussverbindungen bringt der neue Fahrplan ab 11. Dezember. Insgesamt wird das hohe Angebotsniveau, welches mit den Ausbaumaßnahmen in den letzten Jahren erreicht wurde, den Kunden weiterhin zur Verfügung stehen.

Mobilitätslandesrat LH-Stv. Anton Steixner zum anstehenden Fahrplanwechsel: „Im nächsten Jahr investieren wir über 82 Mio. Euro in Zug- und Busleistungen sowie ÖV-Infrastruktur in Tirol und damit so viel wie noch nie zuvor! Damit sichern wir auch weiterhin die hervorragende Qualität für unsere ÖV-KundInnen und können gleichzeitig weitere Verbesserungen vornehmen. Besonders wichtig ist für mich, dass der Fahrplan auf die Wünsche der Fahrgäste eingeht, denn nur dadurch wird der Öffentliche Verkehr auch angenommen. Gesichert werden konnten bereits die Ferverkehrszüge zwischen Lienz und Wien. Sehr gut sieht es auch bei den Fernverkehrszügen zwischen Innsbruck und Graz aus. Hier werden die Verhandlungen in Kürze abgeschlossen!"

DI Mag Jörg Angerer (VVT-Geschäftsführer):
„Für den VVT ist die nachhaltige Entwicklung der öffentlichen Mobilität in Tirol das oberste Ziel. Wenn wir Verbesserungen im Ausbau und bei den Anbindungen erzielen, dann sollen diese für die Kunden verlässlich langfristig erhalten bleiben. Mit kommendem Fahrplan wird z.B. im östlichen Mittelgebirge die Anbindung des Regiobus zum Bahnhof Hall verbessert. Im westlichen Mittelgebirge fährt zudem jeder zweite Bus der Linie 4168 ab sofort von Axams nach Zirl. Weitere Verbesserungen gibt es z.B. auch auf der Stubaitalbahn oder auf der Strecke von Telfes nach Innsbruck. Hier wird ab Dezember eine zusätzliche Morgenverbindung eingeführt. Auch verbessert wurde zuletzt die Fahrgastinformation. So zum Beispiel wurden die Gebiete rund um Imst und dem Zillertal mit neuer digitaler Fahrgastinformation verbessert. Die ebenfalls neu eingeführte Handy-App SmartRide ermöglicht zudem jedem Kunden die topaktuelle Information über die Fahrpläne auf seiner individuellen Strecke, von der Haustür bis zum Ziel. Haltestellennamen muss keiner mehr wissen “.

Dr. Alexander Jug (Regionalleiter ÖBB Personenverkehr Tirol):
„In enger Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, dem VVT und den Gemeinden, haben wir das Angebot auf der Schiene in den letzten Jahren kontinuierlich und nachhaltig verbessert. So können wir mit fast 98% auf eine tolle Pünktlichkeit unserer Züge im Tiroler Nahverkehr verweisen. Damit sich unsere Kunden künftig noch wohler fühlen, werden mit Fahrplanwechsel Ruhezonen in den Nahverkehrszügen eingeführt. Die Ruhezonen sind mit eigenen Aufklebern (leise Unterhaltung, lautloses Handy und nicht wahrnehmbare Musikgeräusche) gekennzeichnet. Die steigenden Fahrgastzahlen sind zudem ein Beweis dafür, dass die Bevölkerung ein großes Vertrauen in unsere Leistungen hat“, freut sich der Tiroler Regionalmanager Alexander Jug von den ÖBB.

 

Ing. Wolfram Gehri, MBA (Regionalmanager ÖBB-Postbus Tirol):
„Der ÖBB-Postbus in Tirol ist seit Jahrzehnten ein starker Partner für das Land Tirol, den Gemeinden sowie dem VVT. Laufend sind wir in Abstimmung mit den Partnern daran, neue Konzepte für unsere Fahrgäste zu realisieren. Ein ganz wesentlicher Punkt dabei ist, dass die Bus-Fahrpläne maßgeschneidert für die Kundenbedürfnisse in den jeweiligen Regionen sind. Auch für den neuen Fahrplan wurden einige Anpassungen durchgeführt, die den Kunden das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr noch einfacher machen“, erklärt Wolfram Gehri, Regionalmanager ÖBB-Postbus Tirol.

Vorabinfos zum Fahrplan 2011/12.
Die Fahrplanänderungen im gesamten Tiroler Nahverkehr können ab 15. November auf www.vvt.at - der Onlineplattform für Bus und Bahn in Tirol - abgefragt werden. Via www.oebb.at kann man sich über alle Nah- und Fernverkehrsverbindungen informieren. Mit diesem Service können sich die Kunden schon frühzeitig – weit über einen Monat vor den Änderungen – aktiv informieren.

SmartRide für Fahrpläne unterwegs.
Auch die Fahrgastinformation für unterwegs hat der VVT zuletzt verbessert. SmartRide heißt die neue VVT gratis App für iPhones und Android-Smartphones. Diese bietet alle aktuellen Infos zu allen Fußwegen, Bus-, Bahn- und Tramverbindungen in Tirol: Von der Haustüre bis zur gewünschten Destination auf allen Linien in ganz Tirol. Mit SmartRide findet man schnell und einfach zum Ziel. Erhältlich ist die kostenlose App im Android Market und im Apple App Store.

 

Zahlen Daten Fakten:
Fahrplanwechsel Highlights 2011/12

Änderungen im regionalen Zugverkehr.
Im Zugnahverkehr bringt der neue Fahrplan 2012 im Großraum Innsbruck sowie im Ober- und Unterland kaum Änderungen. Die wichtigste Änderung betrifft den Raum Lienz. Hier werden aufgrund von Kundenreaktionen die Abfahrtszeiten von Zügen im Nachmittags- und Abendverkehr auf der Osttiroler Strecke zwischen Oberdrauburg, Lienz, Sillian und Innichen geändert. Auch wird eine neue Tagesrandverbindung von Sillian nach Lienz und zurück eingeführt. Neu aufgenommen im Osttiroler Nahverkehr wird mit Beginn des Fahrplanjahres 2012 die neu errichtete Haltestelle im Lienzer Gewerbegebiet Peggetz. Die Verkehrsleistung wird damit in Osttirol deutlich erhöht.

Tirolweit viele Verbesserungen im Busverkehr.
Der Fahrplan 2012 bringt auch viele neue Änderungen im Busverkehr. So werden z.B. im Buskonzept Regio Mittelgebirge Verbesserungen an den Kursführungen der Linie 4168 vorgenommen. Die Linie aus Axams in Richtung Kematen wird künftig „geflügelt“. Stündlich abwechselnd fährt dann ein Bus nach Zirl, alle zwei Stunden fährt ein Kurs zur Cyta. Damit können die Zirler künftig im Winter direkt zu insgesamt fünf Skigebieten – darunter auch die Axamer Lizum und das Gebiet in Oberperfuss - fahren. Auch im östlichen Mittelgebirge gibt es Verbesserungen. Hier werden künftig täglich 20 Busse der Linie 4132 zum Bhf. Hall angeboten.

Verbesserungen gibt es auch im Regiobus Achensee. Hier wird künftig ein neuer stündlich verkehrender Ortsverkehr in Maurach und Eben zwischen 8:45 Uhr morgens und 17:00 Uhr abends eingerichtet. Auch im Sommer wird hier ein den sommerlichen Bedingungen angepasster Busverkehr angeboten. Davon profitieren Einheimische wie Gäste.

Mehr Stubaitalbahn und neuer Morgenkurs für Telfes
Auf der Stubaitalbahn (STB) wird die bislang bestehende morgendliche Lücke (zwischen 6:00 und 7:00 Uhr) im ganztägigen 30-Minutentakt geschlossen. Gleichzeitig wird ein Schnellbus von Telfes via Schönberg nach Innsbruck mit ca. 25 Minuten Fahrzeit eingeführt. Der neue Frühbus – ein besonderer Wunsch der Gemeinde - wird an Werktagen kurz vor 7:00 Uhr in Telfes abfahren.

Insgesamt wurde bei der Gestaltung der neuen Fahrpläne auf eine wirtschaftlich optimale Gestaltung geachtet. Hierzu zählen Leistungsverschiebungen genauso wie verbesserte Anbindungen zwischen Bus und Bahn. Damit kann im kommenden Jahr das gleiche Niveau an Fahrplanleistung angeboten werden. Wichtige Pendlerverbindungen – vor allem in den pendlerintensiven Morgenstunden – sind nachhaltig sichergestellt. Tirol wurde 2011 neuerlich hinter Wien als österreichischer Vizemeister bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ausgewiesen. Diese Position soll mit einem guten Angebot auch in Zukunft erhalten bleiben.


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